Donnerstag, 3. Mai 2012

Berufsbegleitendes Studium

Interessanter Bericht:

Berufsbegleitendes Studiums bei Personalverantwortlichen

Immer häufiger entscheiden sich Berufstätige für ein Studium neben dem Job, um einen weiteren Schritt auf der persönlichen Karriereleiter nach oben zu steigen. Dabei gibt es neben der Möglichkeit, eine Abendschule zu besuchen, ebenfalls den Weg über ein Fernstudium. Beides kann der Einstieg in eine gut bezahlte Anstellung im Management bedeuten. Doch gerade im Bereich Personalauswahl wird ein besonderes Augenmerk auf den berufsbegleitenden Studiengang geworfen, da es hier gravierende Unterschiede gibt.
Meist herrscht gerade bei Personalverantwortlichen die Meinung vor, der akademische Abschluss über den berufsbegleitenden Weg sei mehr durch genügend finanzielle Unterstützung zu bestreiten denn durch eigenständiges Lernen. Dies lässt sich jedoch schnell durch die Eigenschaften eines solchen Studenten entkräften, was auch von immer mehr Unternehmen realisiert wird. Ein berufsbegleitendes Studium zeigt den zukünftigen Arbeitgebern vor allem die Selbstdisziplin, die zum Erreichen des Abschlusses notwendig ist. Auch Durchhaltevermögen, Selbstorganisation, Flexibilität und Belastbarkeit zählen dazu. Als zusätzlicher Pluspunkt bei Personalern wird zudem auch die Praxiserfahrung gesehen, denn die Kenntnisse dieser Studienform werden sich meist eigenständig im Selbststudium erarbeitet.
Wichtig bei einem berufsbegleitenden Studium ist vor allem die staatliche Anerkennung. Ein Abschluss ohne eine entsprechende Zertifizierung ist gerade für ein berufliches Vorankommen nicht von Bedeutung. Neben der FIBAA (Foundation for International Business Administration Accreditation) akkreditiert auch die ZEvA (Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover), ACQUIN sowie AQAS (Agentur für Qualitätssicherung durch Akkreditierung von Studiengängen) die jeweiligen Studiengänge, besonders im wirtschaftlichen Bereich. Auf internationaler Ebene spielen die deutschen Institute jedoch kaum eine Rolle. Hier sollte auf international anerkannte Akkreditierungen geachtet werden.

Ein berufsbegleitendes Studium ist nicht immer der Garant für eine bessere Position. Gerade im Personalwesen wird auf den jeweiligen Studiengang sowie den Anbieter geachtet, da viele Abschlüsse keine oder keine staatlich anerkannte Zertifizierung durch die entsprechenden Stellen vorweisen können. Sind jedoch die Grundvoraussetzungen durch die richtige Anbieterwahl gelegt, steht dem nächsten Schritt auf der Karriereleiter meist nichts mehr im Wege und sämtliche Vorurteile können so entkräftet werden.

Samstag, 21. April 2012

Berufsbegleitend Studieren


Das berufsbegleitende Studium ist anstrengend und bedarf erheblicher Disziplin. Webseiten wie http://de.777.com/ versprechen schnelle Ablenkung, aber wer konsequent arbeitet, sein Ziel vor Augen hat und bereit ist einige Opfer zu bringen sollte den Schritt wagen, den  mit einem Studienabschluss hat man langfristig bessere Karrierechancen.

Samstag, 13. September 2008

STUDIUM NEBEN DEM BERUF

Diplom per Ochsentour

Wer Karriere machen will, muss nicht zuerst studieren. Den Abschluss schaffen kann man auch neben dem Beruf. Viele Firmen fördern junge Aufsteiger, auf die allerdings ein hartes Programm wartet - nur mit Ehrgeiz und Disziplin schaffen sie die Doppelschichten.

Nach fast acht Stunden Arbeit in der Finanzbuchhaltung eines Großunternehmens in Düsseldorf beginnt für Sven Thormann, 25, die zweite Schicht des Tages: Zwei Stunden drückt er nach einer kurzen Pause abends die Schulbank. In einer privaten Fachhochschule macht er berufsbegleitend den Bachelor of Arts in Steuerrecht. Das bedeutet dreimal in der Woche und jeden zweiten Samstag Unterricht, dazu kommen Hausaufgaben. Ein ziemlich hartes Programm: "Der Freizeitspaß bleibt auf der Strecke", weiß Thormann.

Absolventen (in Bonn): Ein Studium neben dem Job erfordert viel Selbstdisziplin
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DPA

Absolventen (in Bonn): Ein Studium neben dem Job erfordert viel Selbstdisziplin

Zehntausende überwiegend junge Männer und Frauen machen diese Ochsentour mit. Sie studieren berufsbegleitend, um einen akademischen Abschluss zu erlangen und damit eine Basis für die weitere Karriere zu schaffen. Unternehmen begrüßen diesen Lerneifer und honorieren ihn teils auch mit einem Zuschuss zu den Studiengebühren oder übernehmen sie sogar ganz. In anderen Fällen kommen sie bei der Arbeitszeitgestaltung entgegen. "Das muss jeweils ausgehandelt werden", sagt etwa Gerd Obermann, Personalreferent der Firma, die Thormanns Kursgebühren überweist.

Zahlreiche deutsche Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen bieten ein berufsbegleitendes Studium an, das mit einem staatlich anerkannten Examen endet. Einen guten Überblick über alle Studiengänge bringt der ständig aktualisierte Hochschulkompass (mehr...) der Hochschulrektorenkonferenz.

"Die Leute wissen, worauf sie sich einlassen"

Die Auswahl ist groß. Am stärksten vertreten sind die 170 Fachhochschulen, von denen 70 in privater oder kirchlicher Regie betrieben werden. Das berufsbegleitende Studium ist in verschiedenen Varianten möglich. Berufsintegrierende Studiengänge verlangen den Abschluss der beruflichen Ausbildung: Während des Studiums soll der Job in Teilzeitarbeit weiterlaufen. Bei berufsbegleitenden Studiengängen absolviert der angehende Akademiker sein Pensum in der Freizeit durch Selbststudium und Begleitseminare.

Michael Vennemann, Leiter der staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht in Köln, macht darauf aufmerksam, dass "ohne ein entsprechendes Zulassungssiegel keine Fernkurse gegen Entgelt angeboten werden dürfen". Das schützt den Verbraucher. Weitere Anbieter sind die staatlichen und staatlich zugelassenen Hochschulen; die größte ist die Fernuniversität Hagen. "Jedes Studium dieser Art erfordert hohe Selbstdisziplin", sagt Vennemann. Es schließt mit den entsprechenden Prüfungen ab, die zum Führen des akademischen Titels berechtigen.

Den Bachelor of Arts erwerben kann man beispielsweise an der privaten Fachhochschule für Ökonomie und Management (FOM), einem der führenden Institute für Wirtschaft. "Wir unterrichten an unseren 17 Standorten in ganz Deutschland fast 8000 Studierende", sagt deren Sprecher Carsten Döpp in der Zentrale in Essen. "Ein Fünftel von ihnen sind Auszubildende." Zugangsvoraussetzung sind Abitur oder Fachhochschulreife. Die Gebühren für sieben Semester Regelstudienzeit liegen bei insgesamt etwa 13.000 Euro.

"Die Leute wissen aber, worauf sie sich einlassen", sagt Döpp. Dreimal wöchentlich heißt es, für drei Stunden die Schulbank drücken, zweimal im Monat ist von 8.30 bis etwa 16 Uhr Unterricht. Die Zahl der Abbrecher liegt unter 20 Prozent. Nach dem Abschluss winkt der Sprung auf die Managementebene.

Welche Studienrichtung und Studienart der Karriere förderlich sind, müssen Interessenten sorgfältig prüfen. Bei der Finanzierung helfen Gespräche mit den Vorgesetzten oder der Personalleitung über eine Kostenbeteiligung. Zu klären ist auch, in welchem Umfang die Gebühren von der Steuer abgesetzt werden können.

Manager für den Mittelstand

"Auf jeden Fall muss das Vorhaben mit dem Partner oder der Familie abgesprochen werden, denn die Belastung ist hoch - nicht nur finanziell, sondern auch zeitlich", sagt Kauffrau Vanessa Richter, die in Hamburg noch zwei Semester bis zum Bachelor of Arts in Betriebswirtschaft braucht. Ihr Freund macht seinen Bachelor of Laws in Verbindung mit einem fachspezifischen Englischstudium.

Einen besonderen Weg zu diesem akademischen Titel bietet die Berufsakademie Hamburg an. Fachhochschulreife oder Abi vorausgesetzt, können hier handwerkliche Lehre und Bachelorstudium verbunden werden.

"Vier Jahre dauert diese duale Ausbildung", erläutert Heinz Oberland von der Handwerkskammer Hamburg, einem der Träger des Modells. "Sie dient der Nachwuchsförderung für das Management kleinerer und mittlerer Betriebe." Zusätzlich zur Arbeit im Betrieb und dem Besuch der Berufsschule findet am Wochenende Unterricht statt.

Die Angebote der berufsbegleitenden Fortbildung richten sich auch gezielt an bestimmte Berufsgruppen, zum Beispiel an ausgebildete Zahnärzte. Die Technische Hochschule Aachen bietet seit 2004 für sie ein zweijähriges Studium zum Laserspezialisten an. "Das gibt es sonst nicht in Deutschland. Die Absolventen erhalten den Titel Master of Science", erläutert Leon Vanweersch von der TH. Billig ist diese Spezialistenausbildung nicht: Insgesamt werden 23.000 Euro Gebühren fällig.



Quelle: http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,513911,00.html